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Tiergarten

Saubere Sache, diese Helden-Spende!

Nach B.Z.-Aufruf bekamen die Helfer der Bahnhofsmission eine neue Spülmaschine

Eine eigene Spülmaschine hat Monika Förster (74) noch nie besessen. „In meiner kleinen Küche habe ich doch gar keinen Platz für so was", wehrt die Rentnerin ab, „und ich spüle auch gern mit der Hand."

Im Ein-Personen-Haushalt der Tempelhoferin klappt das ganz gut, in der Küche der Bahnhofsmission am Zoo, sieht das ganz anders aus. Hunderte Obdachlose und andere Bedürftige werden dort jeden Tag mit Frühstück oder einer warmen Mahlzeit versorgt. Doch spülen mussten die vielen ehrenamtlichen Helfer der Mission dabei in letzter Zeit ebenfalls von Hand: „Unsere alte Spülmaschine gab den Geist auf, ständig musste von Hand nachgewienert werden", sagt Dieter Puhl, Chef der Einrichtung. Als Monika Förster von dem Problem in ihrer B.Z. las („die hole ich mir jeden Morgen an der Tankstelle") handelte sie sofort und spendierte der Bahnhofsmission eine neue Industrie-Spülmaschine. „Das Geld dafür hatte ich aus einer kleinen Erbschaft", sagt sie. „ich wollte es jemandem geben, der es nötiger hat als ich".

Das ist ihr gelungen: „Die neue Maschine spült eine Ladung in drei Minuten durch", freut sich Puhl, „damit können wir unsere Arbeit jetzt noch besser machen".

Die Bahnhofsmission braucht immer Lebensmittelspenden wie Kaffee, H-Milch. Kontakt: Jebensstraße 5, 10623 Berlin, G (030) 313 80 88

 

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