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Wir sparen nicht an Heldentaten

Zehn Mitarbeiter der Sparda-Bank schuften für einen Generationengarten.

Normalerweise legt die Berliner Sparda-Bank das Geld ihrer Kunden in Aktien, Gold oder anderen Edelmetallen an. Dieses Mal hat sie Eigenkapital in die Hand genommen. Und in Steine, Lehm und Erde investiert.


„Als Genossenschaftsbank nehmen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung ernst und fördern jedes Jahr soziale Projekte mit mehreren Hunderttausend Euro“, sagt Sparda-Bank-Sprecher Christian Bahlmann (40). Von diesem Engagement profitierte durch die Vermittlung der B.Z.-Aktion Berliner Helden jetzt das Nachbarschaftshaus Centrum im Kreuzberger Wrangelkiez. Dort entstand ein Generationengarten, den Berliner aller Altersklassen gemeinsam nutzen sollen. Die Sparda-Bank unterstützte das Projekt mit 15000 Euro.
Doch weil echte Helden nicht nur geben, sondern auch anpacken, schufteten zehn Mitarbeiter des Geldinstituts höchstpersönlich einen Tag lang, um dem Garten den letzten Schliff zu geben.


„Sie haben ihre Sache wirklich fantastisch gemacht“, lobt Landschaftsarchitektin Andrea Haas-Wohlfarth (53), die den Garten mitkonzipiert hat.


An einem Außen-Ofen, an dem Kinder und Senioren gemeinsam backen sollen, wurde eine letzte Lehmschicht aufgelegt. Und in alten Zinkwannen entstanden kleine Wassergärten.

 

Vollkommen fertig, aber glücklich


Das Meister-Stück der Banker aber ist die rund 10 Meter lange Mauer aus Bruchsteinen, die sich über das gesamte Grundstück zieht. Nachdem die wackeren Helden das Gras entfernt und ein Fundament aus Schotter gelegt hatten, wuchteten sie fast sechs Stunden lang bei über 30 Grad Stein auf Stein.

Doch auch die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter des Nachbarschaftshauses schauten nicht untätig zu, sondern versorgten die fleißigen Arbeiter den Tag über mit kalten Getränken, Kaffee und Kuchen, Salaten, Obst und belegten Broten. Und als das Werk vollendet war, wurde der Grill angeschmissen.
„Am Ende des Tages waren wir vollkommen durchgeschwitzt und völlig fertig, aber auch sehr glücklich über das, was wir erreicht hatten“, sagt Sparda-Bank-Sprecher Bahlmann. „Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht und war bestimmt nicht unser letzter Einsatz dieser Art.“

Nach getaner Arbeit waren sich die Banker einig: Das war wirklich eine gelungene Investition!
 


 

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