Geld ist tabu, es geht um Know-how
Berliner Unternehmen, die sich sozial engagieren möchten, können am 18. November, ab 17 Uhr, auf dem GuteTat-Marktplatz über 60 soziale Organisationen kennenlernen.
„Bitte helfen Sie mit!“
Dort können sie prüfen, wo und in welchem Umfang ein Engagement möglich ist. Treffpunkt: KPMG, Klingelhöferstraße 18 in Tiergaren. Für GuteTat.de koordiniert Elke Kaufmann den Marktplatz und erklärt in der B.Z., warum er so wichtig ist.
Warum gibt es diesen Marktplatz der guten Taten?
Kaufmann: „Die Idee des Marktplatzes ist, Vertreter von Berliner Unternehmen oder Freiberufler mit gemeinnützigen sozialen Organisationen in anregender Atmosphäre zusammenzubringen. Für zwei Stunden wird dann geprüft, welche Projekte man gemeinsam starten könnte und wo Hilfe gefragt ist. Das Motto lautet: Jeder kann helfen, Geld ist jedoch tabu, es geht um Know-how, persönlichen Einsatz und Sachspenden.“
Nennen Sie bitte einige Beispiele.
„Ein Kinderheim möchte seinen Spielplatz und den Garten wiederhergerichtet haben. Eine Organisation benötigt Hilfe bei der Gestaltung ihres Internetauftritts. Ein Verein sucht Räume mit Catering für eine Jahresveranstaltung. Auch die Unterstützung bei Bewerbungen ist sehr gefragt.“
Gibt es spezielle Themen?
„Schwerpunkt des diesjährigen Marktplatzes ist das Thema Bildung und Integration. Bildung und Ausbildung spielt eine entscheidende Rolle bei der Integration von Zuwanderern. Schulerfolg darf nicht von der sozialen Herkunft abhängen. Aus diesem Grund möchten wir dieses Jahr das Thema Bildung und Integration besonders hervorheben.“
Was erwarten Sie von der Veranstaltung 2009?
„Ich würde mich sehr freuen, möglichst viele Berliner Unternehmen, Handwerker und Freiberufler zu dieser außergewöhnlichen Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Es ist eine wunderbare Gelegenheit für Unternehmen, innerhalb von zwei Stunden eine solche Vielzahl so unterschiedlicher sozialer Organisationen kennenzulernen.“
Haben Sie eine Bitte an die Interessenten?
„Nur eine: Helfen Sie mit, dass unsere Stadt durch ihr Engagement noch lebenswerter wird.“
Gefällt Ihnen als Expertin unsere Aktion „Berliner Helden“?
„Ja, denn sie unterstützt auch unsere Idee, dass Partnerschaften aus Wirtschaftsunternehmen und sozialen Organisationen gemeinsam die Bildung und Integration verbessern können.“




