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Schöneberg

Diese Helden treffen den Ton

Benefizkonzert für die Lichtenrader Suppenküche.

„Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder.“ So das Sprichwort. Morgen in der Kirchbachstraße in Lichtenrade stimmt es ganz sicher. Denn wenn dort gesungen wird, ist das eine echte Heldentat.
„Wir wollen als Christen einfach anderen helfen, denen es nicht so gut geht“, erzählt Andreas Schulze von der Neuapostolischen Kirche. Ein- bis zweimal im Jahr treten die Chöre und Musiker der Gemeinde auf, gerne für einen guten Zweck. „Als wir dieses Mal nach einem unterstützenswerten Projekt in unserer direkten Umgebung gesucht haben, sind wir schnell auf die Suppenküche in der Finchleystraße gestoßen“, sagt Schulze.


Diese wurde vor fünf Jahren von einigen Privatleuten gegründet und hatte sofort großen Zulauf. Jeden Sonntag kommen zwischen 12 und 14 Uhr bis zu 120 Gäste, die sich über warmen Gemüseeintopf freuen. Der Verein finanziert sich nur aus Spenden und lebt nur von der ehrenamtlichen Arbeit der Mitglieder.
Das war auch der Grund für die Musiker, ein Benefizkonzert für das Projekt auszurichten. „Wir haben bewusst ein Projekt gewählt, das ohne Fördergelder auskommen muss“, sagt Schulze. „Und die Suppenküche bekommt ja noch nicht einmal die Mülltonne vom Staat bezahlt.“


Statt eines Eintrittsgeldes werden Besucher um eine Spende gebeten. Nach dem Konzert gibt es außerdem Kaffee, Kuchen und Suppe für je 50 Cent. „Alle Erlöse gehen ohne Abschläge an die Suppenküche“, verspricht Schulze. Musikalisch lohnt sich das Kommen allemal, schließlich treten gleich mehrere Chöre von Männern, Frauen und Kindern auf, begleitet werden sie von einer Orgel.

 

Beginn: Sonnabend, 16 Uhr, Neuapostolische Kirche, Kirchbachstraße 16, 12307 Berlin-Lichtenrade



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