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Tempelhof

Die durchs Feuer gehen

Sie sind seit zehn Jahren freiwillig im Einsatz.
 

Im Hauptberuf sind sie Ärzte, Bürokaufleute, Wissenschaftler oder bei der BSR, studieren an der Universität oder gehen sogar noch zur Schule. In ihrer Freizeit aber gehen sie für uns alle durchs Feuer – im realen und im übertragenen Sinn: Die rund 1400 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Berlin.


Jetzt bekamen 44 von ihnen für zehnjährigen Einsatz das Feuerwehr- und Katastrophenschutzehrenzeichen der Stufe 1 verliehen. Unter ihnen auch Oliver Pritzel (26), Heiko Sulimma (26) und Cornelia Andree (32) von der Wache Marienfelde.


„Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer stellen ihre Freizeit, ihre Kraft und ihr Können in den Dienst unserer Gesellschaft“, lobte Berlins Feuerwehr-Chef, Landesbranddirektor Wilfried Gräfling. „Auf ihr Engagement kann und will auch die Berliner Feuerwehr nicht verzichten.“


Sie werden gerufen, wenn die Profis Unterstützung brauchen


Denn die Freiwilligen werden immer dann gerufen, wenn die Berufsfeuerwehr besonders unter Druck steht: Wenn bei Dauerregen Hunderte von Kellern volllaufen, Sturmschäden beseitigt werden müssen, Dämme oder Wasserrohre brechen. Und natürlich, wenn bei Großbränden die professionellen Kollegen entlastet werden müssen. Denn selbstverständlich werden auch die Freiwilligen intensiv für den Brandeinsatz ausgebildet – und sind per Pieper rund um die Uhr erreichbar.

 

„Nur wer im Urlaub oder krank ist, meldet sich ab“, sagt Dirk Weber (42), Leiter der Marienfelder Wache. Er weiß: „Auf meine Freiwilligen kann ich mich zu hundert Prozent verlassen.“ Wie es sich für richtige Helden gehört.

 

Wer sich für die Freiwillige Feuerwehr interessiert, kann sich unter Tel: (030)38710923 informieren.
 


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