Der B.Z.-Bär in der Suppenküche
Nach der Feier beim Kulturpreis krempelten die Lichtenrader Helden gleich wieder die Ärmel hoch.
Berliner Helden ruhen sich nicht auf Lorbeeren aus. Und deshalb blieb den vielen ehrenamtlichen Helfern der Suppenküche Lichtenrade gar keine Zeit, den Publikumspreis des B.Z.-Kulturpreises groß zu feiern.
Schließlich mussten am vergangenen Sonntag wieder weit über 100 Gäste satt gemacht werden. Aber ein bisschen fröhlicher als sonst waren die Helden dann doch bei der Sache. „Die Auszeichnung, die wir stellvertretend für alle ehrenamtlichen Helden Berlins entgegennehmen durften, ist eine tolle Bestätigung für unsere Arbeit“, sagt Alex Benkel (41), die die Suppenküche vor rund fünf Jahren gründete. „Außerdem könnte sie für uns bei möglichen Unterstützern ein Türöffner sein.“
Schließlich hat die Suppenküche Großes vor: Zur besseren Planung wird derzeit an einem Businessplan gearbeitet, in Zukunft sollen in der Finchleystraße außerdem auch an einem Tag unter der Woche Bedürftige eine Anlaufstelle finden. „Wir möchten ein Café anbieten, in dem sich unterschiedliche Schichten, Kulturen und Generationen treffen können“, sagt Benkel.
Um das Angebot ausweiten zu können, ist die Suppenküche jedoch auf Hilfe angewiesen: „Wir brauchen dringend einen Kühlwagen, mit unseren privaten PKW können wir die Lebensmitteltransporte nicht mehr bewältigen. Und mittelfristig würde uns ein kleines Büro in der Nähe der Finchleystraße sehr helfen.“
Wer die Suppenküche unterstützen will, meldet sich bei Alex Benkel, Tel: 0163/8850705.




