B.Z.-Aktion für Ehrenamt auf dem Breitscheidplatz
Das Heldenbüro ist das Herz der B.Z.-Aktion. Gestern verlegten wir unser Büro auf die Straße und fanden viele neue Mitstreiter
Ja, wir wollen Berliner Helden werden!
Die Berliner Helden sind da, und es werden immer mehr! Die ersten Dreckecken sind verschwunden, die Aktion der B.Z. läuft auf Hochtouren.Im Heldenbüro von B.Z.-Mitarbeiterin Franziska Hartmann (27) klingelt jeden Tag ab 10 Uhr das Telefon heiß. Es gibt jede Menge zu tun, Heldentaten für Berlin fallen nicht vom Himmel!
Bis 16 Uhr laufen bei ihr neue Projekte ein, Berlinerinnen und Berliner erklären sich bereit, sie zu übernehmen. Aber wir wollen wirklich jeden erreichen. Nicht nur telefonisch (Tel.030259173321) oder über unsere Helden-Homepage. Darum wurde Franziska Hartmanns Heldenbüro am Mittwoch auf die Straße verlegt. Helden-Suche live, mitten in der City. Die B.Z. macht Berliner zu Helden – auch in der Mittagspause.
Passende Projekte für alle
Die Frage der B.Z.-Mitarbeiter an die Berliner Kudamm-Bummler ist ganz einfach: „Sind Sie Held genug für Berlin?“ Manche gehen einfach vorbei, schütteln den Kopf, winken ab. Aber so ist das eben. Ansonsten ist die Resonanz einfach toll. Viele Berliner sagen ganz spontan: „Ja, ich möchte ein Berliner Held werden und mich ehrenamtlich engagieren.“
So wie Kathleen Manger (23) aus Reinickendorf. Sie verspricht: „Einmal die Woche möchte ich mich um behinderte Kinder kümmern.“ Sie hinterlässt ihre Telefonnummer, die Berliner Helden werden dafür sorgen, dass sie bald ein passendes Projekt direkt in ihrem Kiez findet. Das Problem: Bisher wusste sie einfach nicht, wo ihre freiwillige Arbeit am meisten gebraucht werden könnte.
So wie Kathleen Manger geht es vielen Berlinern. Darum gibt es ja die Berliner Helden: Wir möchten allen helfen, die anpacken wollen und nicht wissen wo und wie. Dazu stellen wir Projekte vor, bei denen jeder mitmachen kann. Jung und alt, allein oder in Gruppen, langfristig oder ganz spontan.
Heldenbär fuhr U-Bahn
Apropos, spontan. Nachmittags fuhr das mobile Heldenbüro gemeinsam U-Bahn. Linie 1, vom Kurfürstendamm Richtung Kreuzberg. Christina Schmökel (21) aus Prenzlauer Berg entdeckte den Helden-Bären, das Markenzeichen der Aktion und sprach die B.Z. an: „Zweimal die Woche hätte ich auch Zeit, ehrenamtlich im Jugendsport aktiv zu werden.“ Klasse, auch für sie ist die Aktion gedacht. Übrigens wurde Franziska Hartmann auch von Touristen angesprochen.
Häufigste Frage: „Dürfen wir uns neben dem Helden-Bären fotografieren?“ Klar durften sie, Berliner Helden sind für alle da!





