So sehen Kicker mit Helden-Herzen aus
Polizisten und Profi-Fußballer traten am Sonnabend gegeneinander an, um Spenden für schwer kranke Kinder zu sammeln.
22 Fußballspieler, etwa 800 Zuschauer und ganz viele glückliche Kinder: So lautet das Helden-Rezept, um möglichst viel Geld für das „Berliner Herz“ zu sammeln.
Denn alle Einnahmen des Charity-Spiels zwischen Polizisten („Herzenskicker“) und Fußballstars am Sonnabend im Werner-Seelenbinder-Sportpark (Neukölln) gingen an das Kinderhospiz in der Wallstraße (Friedrichshain).
Da ließ sich auch Hertha-Star Zecke Neuendorf (36) nicht lange bitten: „Ich wollte die gute Arbeit des ‚Berliner Herz’ sofort unterstützen“, sagt er, „Außerdem macht es auch viel Spaß, hier dabei zu sein!“
Er und andere Promi-Kicker wie Uli Borowka und Pele Wollitz gewannen gegen die Polizisten-Mannschaft zwar mit einem 4:2, doch die „Herzenskicker“ schlugen sich tapfer auf dem Feld. „Für uns ist das natürlich ein Highlight, gegen Profi-Spieler zu kicken“, sagt Mannschafts-Kapitän Düse (40), „aber vor allem tun wir es für die Kinder.“
Denn das Hospiz braucht das Geld dringend. Dort soll eine stationäre Einrichtung entstehen, in der schwer kranke Kinder und ihre Eltern die Möglichkeit haben, unter Betreuung gemeinsam die Zeit zu verbringen, die ihnen noch bleibt.
„Ich kenne selbst mehrere Familien, in denen die Kinder sehr krank wurden. Ich weiß, wie wichtig die Arbeit des Kinderhospiz ist“, sagt Kiss-FM-Moderatorin Visa Vie (24). Sie führte als Moderatorin ehrenamtlich durch die Veranstaltung und hielt das Stadion auch bei tristen 18 Grad bei Laune.
„Die Zuschauer, die gekommen sind, um das Spiel zu sehen und damit das Hospiz zu unterstützen, zeigen, dass die Berliner ihr Herz einfach am rechten Fleck haben“, sagt sie. Denn die gaben nicht nur Geld für Eintritt, Essen und Trinken aus, das den kranken Kindern zugute kommt, sondern feuerten die Mannschaften auch noch lautstark an – so dass Berlin am Wochenende ein ganzes Stadion voller Helden hatte.
Das Kinderhospiz „Berliner Herz“ braucht immer Unterstützung durch Spenden und ehrenamtliche Arbeit. Kontakt: Christiane Edler, Tel: (030) 613 904 83.





